Die Schule mit Ausblick kooperativ offenes Ganztagsangebot Sportfreundliche Schule Schnuppertage für die 4. Klässler

Schule am Kanstein

Kooperative Gesamtschule
Lauensteiner Weg 24
31020 Salzhemmendorf

Unser Sekretariat

Tel.: 05153/80760

Fax.: 05153/807655

Bus und Rad

Hier gibt es die Busfahrpläne

und von den Schülern erarbeitete Fahrradwege zur KGS.

 

 

Termine

16 Aug 2019
10:00 Uhr - 11:00 Uhr
Einschulungsgottesdienst
16 Aug 2019
11:30 Uhr - 13:00 Uhr
Einschulung Jg. 5

Herzlich willkommen an der KGS Salzhemmendorf

Das bietet unsere Schule:

  • Campusgelände (Schulgebäude, Sporthalle, Schwimmhalle, Reithalle fußläufig erreichbar)
  • Gymnasium mit Abitur, Realschule, Hauptschule – alles unter einem Dach
  • Gemeinsamer Sport- und Ethikunterricht
  • Möglichkeit zum Schulzweigwechsel nach jedem Halbjahr/Schuljahr
  • verlässliche Betreuung von der 1.-6. Stunde, auch bei Unterrichtsausfall
  • Offener Ganztag mit freiwilligen Angeboten (AGs für alle, Hausaufgabenbetreuung für Jg. 5-7, Förderunterricht für Jg. 10)
  • u.v.m.

Ein politisches Event in der KGS Salzhemmendorf

Am 28.02.19 gab es in der KGS Salzhemmendorf eine spannende Podiumsdiskussion mit sechs namhaften Politikern. Dabei hatten alle Schülerinnen und Schüler vom 10. bis 12. Jahrgang die Chance, den Politikern auf den Zahn zu fühlen und mit Blick auf die im Mai anstehende Europawahl den aktuellen politischen Diskurs zu verfolgen.


Die Linke vertrat Felix Mönkemeyer, die SPD wurde von Johannes Schraps, MdB vertreten, von den Grünen war Europakandidatin Katrin Langensiepen da, die CDU wurde von Europakandidatin Ute Bertram vertreten, Europakandidat Moritz Mönkemeyer repräsentierte die FDP und Armin-Paul Hampel, MdB die AfD.

 
Schon lange im voraus hat sich der Politik-Wirtschaftskurs im 12. Jahrgang bei Herrn Scheuer Gedanken gemacht

, wie man die Diskussion am besten plant und durchführt. Die Schülerinnen und Schüler einigten sich auf Themenschwerpunkte, die aus ihrer Perspektive aktuell besonders im Fokus stehen. Neben Klima- und Umweltpolitik und Strategien gegen die Politikverdrossenheit hat sich auch Artikel 13 (Urheberrechtsreform der EU) und seine Upload-Filter durchgesetzt. Anschließend war eine allgemeine Fragerunde geplant. Eine Redezeitbegrenzung wurde mit Ampelfarben signalisiert und im Hintergrund waren permanent Fakten-Checker potentiellen Fake-News auf der Spur.


Spannend war, inwiefern die Politikerinnen und Politiker die Klimaschutzaktion von Schülern „Fridays for Future“, initiiert von der 18-jährigen Schwedin Greta Thunberg, unterstützen.

AfD-Mann Armin-Paul Hampel zeigte sich erwartet kritisch und führte die Kinderkreuzzüge während des Mittelalters als Beispiel für einen sinnlosen Einsatz junger Leute für ein schlechtes Ziel an. Damit nicht genug, denn auch „[...] Dinosaurier [lebten] mit einem zehnmal höheren CO²- Gehalt in der Luft, als wir heute, [...] trotzdem gab es einen wunderschönen grünen Regenwald“.  Kopfschütteln bis Gelächter machte sich ebenso breit, wie eine umfasssende Unterstützung aller anderen Partei-Vertreter für die Sache des Klimaschutzes. Die FDP steht hinter „Fridays for Future“ und macht sogar Werbung für die Demonstration. Ute Bertram meinte, dass alle Sektoren umweltbewusst werden sollen, nicht nur das der CO2 Ausstoß bei den Autos reduziert werden muss.

Das nächste Thema war „Strategien gegen die Politikverdrossenheit“. In Zeiten immer weiter zurückgehender Wahlbeteiligung gerader junger Menschen wurde vermehrt auf die Brexit-Problematik verwiesen. Großbritannien und die EU hätten möglicherweise ein gravierendes Problem weniger, wenn gerade die jungen Briten verstärkt am entscheidenden Referendum teilgenommen hätten. Denn: Für den Austritt votierten vornehmlich die Älteren, die Jüngeren sind und waren aber mit deutlicher Mehrheit für den Verbleib in der EU.
Felix Mönkemeyer sagte, dass die Jugend zu wenig Zeit für die Politik hat, da es einen großen Leistungsdruck in dieser Zeit gäbe, deswegen solle man die Jugend mehr in die Politik einbeziehen.

 
Einigkeit herrschte beim Artikel 13 und den damit verbundenen Upload-Filtern. Die Tatsache, dass mit diesem Artikel zum Beispiel YouTube oder Facebook für die hochgeladenen Inhalte haftbar gemacht werden sollen, hat gerade in der Schülerschaft für große Verunsicherung gesorgt.
Alle Politiker fanden die scheinbar alternativlose Verwendung von automatischen Upload-Filtern bedenklich und schwierig, da die Kunstfreiheit eingeschränkt wird und eine Art von technischer Zensur stattfindet.

 
Insgesamt war die Podiumsdiskussion ein sehr gelungener und informativer Vormittag mit unterschiedlichsten politischen Ansichten und Erfahrungen, welche geteilt wurden. Man darf gespannt sein, welche Folgen diese Diskussion nach sich ziehen wird. In einem ist sich Initiator und PW-Fachlehrer Rainer de Boer sicher: Die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler ist um eine wichtige politische Erfahrung reicher geworden und „alle an der Vorbereitung Beteiligten, besonders die Moderatoren Jan Schild und Andreas Munzel und aus dem 12. Jahrgang haben sich höchsten Respekt verdient“.

 

 

 

KGS Image-Film

„Ich habe 2014 an der KGS mein Abitur gemacht und studiere jetzt Politik und Geschichte an der Universität Vechta. Ich habe die Zeit an dieser Schule sehr genossen. Vor allem der konstruktive Austausch zwischen Lehrern und Schülern diente einer guten Atmosphäre.“
Marvin K.
„Ich war 8 Jahre auf der KGS. Gerne erinnere ich mich an die Musical- und Theaterauführungen zurück. Jetzt studiere ich Bibliotheks- und Informationsmanagement“
Anna Lena B.
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